Seit dem Ende des Sommers haben fast alle deutschen politischen Institutionen, die mit den parlamentarischen Parteien in Deutschland in Verbindung stehen, eine Präsenz in Griechenland. Einige davon, wie die Friedrich-Ebert Stiftung oder die Konrad Adenauer Stiftung sind einfach nach Griechenland zurückgekehrt. Die Rosa-Luxemburg Stiftung, Hans-Seidel Stiftung und Heinrich Böll Stiftung haben zum ersten Mal ein Niederlassungsbüro in Athen oder Thessaloniki eröffnet. Diese Stiftungen gelten als die „weiche“ Hand der deutschen Außenpolitik, da jede Institution die Grundsätze und Werte fördert, die im Zusammenhang mit der jeweiligen politischen Partei stehen.


Zum Beispiel ist die Rosa-Luxemburg Stiftung, die sich politisch an „Die Linke“ angrenzt, mit der offiziellen Politik in Deutschland nicht einverstanden. Trotzdem bedeutet dies nicht, dass diese Institutionen „Parteiarbeit“ betreiben. Der Schwerpunkt der Aktivitäten dieser Institutionen reicht von der Zusammenarbeit mit den griechischen Gewerkschaften bis zur Organisation und Durchführung von Seminaren und Konferenzen in Kooperation mit griechischen Institutionen. Die Finanzierung der Stiftungen erfolgt durch den deutschen Haushalt. Die Förderung des bilateralen politischen Dialogs, gerade nach der rapiden Verschlechterung der griechisch-deutschen Beziehungen wegen der Schuldenkrise in den letzten zwei Jahren, ist das Hauptziel aller dieser Institutionen. (Arch.Pn).

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