Der international renommierte griechische Filmschaffende Nikos Koundouros ist tot. Koundouros starb letzte Woche, den 22.02. im Alter von 90 Jahren in seiner Wohnung in Athen.
Koundouros kam 1926 als Sohn eines bekannten Politikers aus Agios Nikolaos auf Kreta zur Welt, wo er aufgewachsen ist. Er besuchte die Athener Kunsthochschule, wo er 1948 sein Diplom machte. Im Zweiten Weltkrieg war Koundouros im aktiven Widerstand und wurde später infolge seiner linken Ideologie auf die Insel Makronisos verbannt.

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Der Filmemacher, der bis zu seinem letzten Tag Ehrenpräsident der griechischen Kinemathek war, gilt als einer der repräsentativsten Vertreter des griechischen Films im 20. Jahrhundert. Sein filmisches Werk umfasst 16 Filme. Besonders wichtig sind die Filme: „O Drakos“ (1956), „Paranomoi“ (1958) und „Mikres Afrodites“ (1963). Er wurde vielfach ausgezeichnet, so 1963 auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Regie in „Mikres Afrodites“.

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