Nikos Skalkottas einer der originellsten Schönberg-Schüler aus dessen Meisterklasse an der Berliner Akademie der Künste zwischen 1925 und 1933 und wohl der berühmteste griechische Komponist klassischer Musik, hatte schon in jungen Jahren einen ausgeprägten Personalstil entwickelt, ein eigenes zwölftöniges Reihensystem, das mehrere Reihen innerhalb eines Werkes zulässt.

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Nikos Skalkottas, der 1904 in Chalkis geborene, 1949 in Athen gestorbene Komponist, ist jedoch noch immer einer der großen Unbekannten der neueren Musikgeschichte. Nach seinem frühen Tod fand man in seiner Wohnung Dutzende unveröffentlichte Werke, welche beim schwedischen Label BIS in den letzten Jahren kontinuierlich erscheinen.

Die Berliner Staatsoper und der bekannte Dirigent Daniel Barenboim präsentieren Werke des griechischen Komponisten, dessen Musik eher rar in den Konzertsälen aufgeführt wird. Gegen Ende August als Barenboim bei der Pressekonferenz das Programm der kommenden Saison vorstellte, kam er auf Griechenland zu sprechen, auf die Urzelle der großen, ja großartigen geistigen europäischen Tradition.

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Die Musik von Nikos Skalkottas steht nun in der Spielzeit 2018-19 im Mittelpunkt. Bereits im Oktober 2018 präsentiert Barenboim die Sinfonie „Die Heimkehr des Odysseus“ und danach mit dem Boulez Ensemble im Boulez Saal dessen Oktett für je vier Streicher und Bläser. Im Laufe der Saison sind noch in fünf weiteren Konzerten des Pierre Boulez Saals Werke von Skalkottas zu hören. Der Klaviermusik widmen sich Karim Said sowie Yulianna Avdeeva, Violinwerke werden von Jiyoon Lee sowie Leonidas Kavakos interpretiert.

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