In einem Interview mit der griechischen Zeitung „TA NEA“ sagte der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Maros Sevkovic, der zuständig für Energie-Angelegenheiten ist, dass der Energiesektor in Griechenland als wichtige Säule für den Übergang des Landes zu nachhaltigem und nach außen gerichtetem Wachstum gilt. Zusammen mit dem Tourismus und der Schifffahrtbranche gehört Energie zu den Sektoren mit dem größten Wachstumspotenzial.

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Der Vizepräsident der Europäischen Kommission nahm neulich an einem Gipfeltreffen über die Nachhaltige Entwicklung in Südosteuropa und im Mittelmeer teil, der in der griechischen Hauptstadt Athen stattfand. Er unterstrich seine Überzeugung, dass Griechenland ein enormes Potenzial hat, ein Energiedrehkreuz für Gas und Strom in Südosteuropa zu werden. Maros Sevkovic betonte dazu dass, aufgrund ihrer beträchtlichen Vorteile für Europa, verschiedene Projekte, wie die griechisch-bulgarische Verbindung, die TAP-Erdgas-Pipeline oder das Flüssiggasterminal in Alexandroupolis zu den EU-Projekten von gemeinsamem Interesse zählen.

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Sevkovic bemerkte auch, dass die griechischen Inseln durch die Nutzung lokaler Energieressourcen, wie Solar-, Wind- und Wasserenergie, ein Pionier im Energie-Übergang werden können. Sie können neue innovative Technologien übernehmen und die lokale Produktion von erneuerbaren Energiequellen im Energiesystem integrieren. Solche Investitionen können der teuren Ölabhängigkeit ein Ende bereiten und die Inseln autonom im Energiebereich machen.

Archelaos P.

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