Ein Olivenbauer wollte ältere Bäume entfernen und ist dabei auf Statuen gestoßen, welche aus der archaischen Zeit stammen. Der Landwirt hat letzten Oktober nahe der Stadt Atalanti (sie liegt im Bezirk Fthiotis in der Region Zentralgriechenlands, 150 Kilometer nordwestlich von Athen entfernt) zunächst den Torso einer Statue gefunden und Spezialisten verständigt. Die örtliche griechische Archäologie unter der Archäologin Maria Papageorgiou hat weitere Ausgrabungen geführt.

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Die Archäologen haben mittlerweile Fragmente von insgesamt vier lebensgroßen Jünglingsstatuen (Kouroi) aus Kalkstein und Gräber ausgegraben. Die größte von den Statuen habe sogar noch einen Kopf. Sieben Gräber aus der Zeit vom 5. bis ins 2. vorchristliche Jh. konnten freigelegt werden. Die sieben Gräber seien wahrscheinlich Teil eines Friedhofs.Der entdeckte Antikenschatz ist nun noch größer als zunächst angenommen, teilte das Kulturministerium in Athen mit.

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Kouros (Jüngling) ist eine der frühesten in Attika hergestellten Marmorstatuen, die einen Menschen abbildet. Diese eher steife Pose wurde von griechischen Bildhauern während des frühen sechsten Jahrhunderts v. Chr. verwendet. Geometrische, fast abstrakte Formen beherrschen diese frühe Statue und anatomische Details sind in herrlichen analogen Mustern herausgearbeitet.     (AL)

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