Am 29. Mai ist der frühere Ministerpräsident Griechenlands, Konstantinos Mitsotakis, im Alter von 99 Jahren gestorben. Mitsotakis war ein Langzeitpolitiker und war sehr aktiv in der politischen Entwicklung seines Landes während der Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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Mitsotakis ist am 18. Oktober 1918 in der Stadt Chania, auf Kreta geboren. Fast 60 Jahre lang war er aktiv auf der politischen Bühne Griechenlands. Vom 11. April 1990 bis zum 13. Oktober 1993 war er Ministerpräsident Griechenlands. Außerdem war er früher auch Finanzminister und Außenminister. Während seiner Regierungszeit setzte er sich für die Verankerung Griechenlands in Europa ein. Zudem förderte er auch den Beitritt seines Landes zum Schengener Abkommen und zum Europäischen Binnenmarkt.  

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Tatsache ist, dass er Jahrzehnte lang die Politik Griechenlands mitbestimmt hat und zwar in einer für das Land politisch turbulenten Zeit. Mit seinem Tod endet auch eine ganze Ära der politischen Führer, die den politischen Kurs Griechenlands in der Nachkriegszeit entscheidend mitgeprägt haben.

Bis zu seinem Tod war er Ehrenpräsident der konservativen Partei Griechenlands, Nea Dimokratia. Sein Sohn, Kyriakos Mitsotakis, leitet heute die Partei, die die größte Oppositionspartei in Griechenland ist. Aber auch seine Tochter, Dora Mpakojanni, war früher Bürgermeisterin von Athen und später Kulturministerin, sowie Außenministerin Griechenlands.              

Archelaos P.

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