Der Ministerpräsident Griechenlands, Alexis Tsipras, befand sich Ende letzter Woche in Paris, zu einem zweitägigen offiziellen Besuch. Dort empfang ihn der Staatpräsident Frankreichs, Emmanuel Macron. Nach Angaben aus Regierungskreisen führten beide Politiker Gespräche über die politischen Entwicklungen in Europa, den Verlauf des griechischen Programms, über die Koordinierung zur Förderung der notwendigen Reformen für die Eurozone, sowie über die Zukunft Europas.

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Ziel der Reise von Alexis Tsipras war außerdem die Stärkung der griechisch-französischen Beziehungen und der Versuch, französische Investitionen nach Griechenland zu holen und zu beschleunigen.

Alexis Tsipras sagte in einem Interview mit der Zeitung „Le Figaro“, dass im August 2018 das „griechische Abenteuer“ ein Ende haben wird und zeigte sich dementsprechend selbstsicher.

Vor dem Treffen mit dem französischen Staatspräsidenten erhielt der griechische Premierminister zwei Preise. Der erste Preis „Prix du Courage politique“, wurde ihm vom Magazin Politique International für seinen politischen Mut verliehen. Den zweiten Preis „Prix de l'Engagement européen“ hat Tsipras vom Pariser Juristenverband für seine europäischen Ideale erhalten.

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Das griechische Regierungsoberhaupt sagte in seiner Rede, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa auch zu einer Krise der Demokratie, sowie der Politik geführt hat. Das brachte nicht nur die Vergrößerung der Ungleichheiten zwischen den Mitgliederstaaten der Europäischen Union mit sich, sondern auch Ungleichheiten zwischen den Bürgern im Inneren der EU-Staaten.

Archelaos P.

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