Das Generalsekretariat für Medien und Kommunikation hat ein neues Informationsblatt veröffentlicht, welches Zahlenmaterial und aktuelle Informationen über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland beinhaltet und zugleich umfassende Berichte über das Jahr 2017 bis Marz 2018 aktualisiert.

Griechenland wächst wieder vom Jahre 2017, was einen Wendepunkt für die Wirtschaft signalisiert. Durch die fiskalische Leistung, die den Durchschnitt überschreitet, während der Zeit vom 2015 bis 2017 und die graduelle Wiederherstellung des Vertrauens der Investoren und der Märkte, sind untrügliche Zeichen der konjunkturellen Erholung durch die Beschleunigung der Entwicklung, eine bemerkenswerte Zunahme der Exporte von Waren und Diensten und die Tatsache, dass direkte ausländische Investitionen auf dem Niveau stehen, auf dem sie vor der Krise schon standen. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit gesunken mit Tendenz zu weiterer Verringerung.

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Das dritte Programm der wirtschaftlichen Anpassung läuft reibungslos bis zu seinem Ende am 20. August 2018. Mit dem Blick auf die endgültige Entscheidung die, im Juni getroffen werden soll, wird auch der post-Memorandum Rahmen vorbereitet, welcher die Beziehungen Griechenlands mit den Partnern bestimmen wird.

Eine langfristige Entwicklungsstrategie, die Rücksicht auf das ökonomische Profil Griechenlands nimmt und die komparative Vorteile Griechenlands einbringt, wird von der griechischen Regierung vorbereitet. Die Strategie wird die notwendige Strukturreformen weiterführen, um das Land konkurrenzfähiger zu machen und weniger bürokratisch, während sie die gerechte Entwicklung für alle unterstützt.

Die öffentlichen Finanzen auf dem richtigen Weg

Ausführung des Staatshaushalts von Januar bis Dezember 2017

  • Überschuss von 1,941 Mio.€ im Bilanz des Staatshaushalts gegenüber dem Ziel des Überschusses von 877 Millionen €.
  • Die Nettoeinnahmen des Haushalts gelangen zu 48,973 Millionen €, 259 Millionen €, oder 0,5% Überschuss.
  • Die Ausgaben des Haushalts gelangen zu 55,690 €, 1,575 Millionen € niedriger als gezielt (57,265 Millionen €).
  • Die Ausgaben des Haushalts werden verringert und erreichen die Höhe von 943 Millionen €, im Vergleich zur selben Zeitspanne von 2016.
  • Die Ziele für den gesamtstaatlichen Überschuss für 2017 und 2018 erreichen die Höhe von 1,75% und 3,5% des Bruttoinlandprodukts und sind Gegenstand einer Vereinbarung und werden erreicht, auf der Basis des Überschusses des vorigen Jahres auf 3,3% des Bruttoinlandsproduktes.

Das Vertrauen wird allmählich wieder hergestellt  

  • Zugang zu internationalen Kapitalmärkten.
  • Erfolgreicher Versuch, Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten im Juli 2017 zu bekommen, zum ersten Mal seit 2014, durch die Ausgabe von Gemeinschaftsstaatanleihe von 5- Jahre Dauer auf der Höhe von 3 Milliarden Euro mit Zinssatz von 4,62% (statt Zinssatz von 4,95% im Jahre 2014).
  • Erfolgreiche Ausgabe einer Staatsanleihe im Februar 2018, von 7 jähriger Dauer mit Zinssatz von 3,5% im Rahmen einer programmierten Reihe von Tests des Zugangs zu den Märkten, unter dem ESM-Programm.

Ökonomische Ausblicke werden bei Kreditratingagenturen herauf gestuft

  • Eine Reihe von Aufwertungen der ökonomischen Ausblicke bei den Kreditratingagenturen Moody’s, Standard & Poor’s, Fitch und DBRS von stabil zu positiv findet innerhalb des Jahres 2017 statt.
  • Die Bewertung der Kreditfähigkeit Griechenlands war bei Standard & Poor’s vom B- zu B im Januar 2018 gestiegen.
  • Die Bewertung Griechenlands bezüglich der Fähigkeit Staatsanleihe auszugeben, war von Moody’s von Caa2 zu B3 im Februar 2018 gestiegen.

Wirtschaftliche Einschätzung - Konsumentenvertrauen

  • Feste Verbesserung des Indikators der „Wirtschaftlichen Einschätzung“ und des Einkaufsmanagers Indexes innerhalb 2017. Durchschnittlich war der IWE auf 96,6 Basispunkte im Jahre 2017 gestiegen, während er sich im Jahre 2016 auf 91,6 Basispunkte befand und während der Indikator auf 104,3 Basispunkte im Februar 2018 aufstieg. Der Einkaufsmanagerindex stieg durchschnittlich mehr als 50 Basispunkte, was die Ausweitung in der Industrie widerspiegelt.
  • Das Verbrauchervertrauen wurde bei 18,5 Punkten am Ende 2017 verbessert, dem Ende des vorigen Jahres gegenüber.

Deutliche Zeichen der Konjunkturerholung –

Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes

Griechenland kehrte zum Wachstum zurück im Jahre 2017, was ein Wendepunkt für die Wirtschaft darstellt.

Der Zuwachs des Bruttoinlandproduktes geling zu 1,4% für das ganze Jahr, laut erste Einschätzungen (der größte Zuwachs seit 2007), während für das Jahr 2018 der Zuwachs des BIPs zu 2,3% gerechnet wird.

Exporten von Güter und Diensten

Die Exporten von Gütern und Diensten gelangen während des Jahres 2017 zu 59,758 Milliarden €, im Vergleich zur Summe von 55,970 Milliarden € für denselben Zeitabschnitt des Jahres 2016, was einen Zuwachs von 6,8% zeigt.

Öffentliches Investitionsprogramm

Das öffentliche Investitionsprogramm nahm jährlich 209% im Januar 2018 zu und 27% im Februar 2018 im Vergleich zu einer Verringerung von -80% und -34% entsprechend im Jahre 2017.

Tourismus

Im Jahre 2017 ergab die Dienstleistungsbilanz für Reiseleistungen einen Überschuss von 12,680 Millionen €, und nahm 13,2% zu, im Vergleich zu Überschuss von 11,201 Millionen € im Jahre 2016. Die Nettoeinnahmen aus Reiseleistungen gleichen 69,1% des Defizits beim Warenhandel aus und sind für 72,9% der gesamten Nettoeinnahmen im Bereich der Dienstleistungen verantwortlich.

Die Reiseeinnahmen stiegen in 2017 um 14,596 Millionen €, d.h. ein Anstieg von 10,5% im Vergleich zum vorigen Jahr.

Ausländische Direktinvestitionen

Die ausländische Direktinvestitionen ergeben sich eine Summe von 3,59 Millionen € (2% des Griechischen BIPs) und nahmen 29,4% zu, im Vergleich zu 2016.

Die Zuflüsse der ausländischen Direktinvestitionen in Griechenland steigen wieder auf dem Niveau, auf dem sie vor der Krise standen, sowohl bezüglich der Quantität, als auch der Qualität, da eine Erhöhung des Beitrages des Industriesektors betrachtet wurde ( von -9% im Jahre 2014 zu 8% im Jahre 2017).

Aufnahme von EU-Mitteln

Griechenland hat die beste Aufnahme von EU Finanzmitteln erreicht, indem das Land 25% der Finanzierung eingesetzt hat, die, von den Europäischen Struktur- und Investmentfonds für die Zeitspanne 2014-2020 zur Verfügung gestellt wurden.

Griechenland steht auf der ersten Stelle im Jahre 2016, indem es die bereitgestellten Mittel auf Rekordhöhe von 11,3% in diesem Jahre benutzt hat. Das stellt Griechenland in der oberen Hälfte des Einsetzens der zur Verfügung stehenden Finanzierung zum dritten Mal in Folge.

Vereinbarungen mit der Europäischen Investitionsbank

EIB Finanzierung in Griechenland belief sich auf insgesamt 2,1 Millionen€ im Jahre 2017. Die Gesamtinvestitionssumme der EIB Gruppe (Europäische Investitionsbank und der Europäische Investitionsfonds) war in Griechenland 2,49 Milliarden € im Jahre 2017.

Europäischer Fond für strategische Investitionen       

Die gesamte Finanzierung im Rahmen des Europäischen Fonds für strategische Investitionen in Griechenland steht auf dem Niveau von 2,1 Milliarden € und soll 8,1 Milliarden in zusätzlichen Investitionen auslösen (ab Februar 2018).

Kurswechsel der Wirtschaft Griechenlands

Konsumausgaben

Die Endsumme der Konsumausgaben (im Privat- und öffentlichen Sektor) liegt im Januar 2017 um 0,2% niedriger, während die brutto Bildung von Investitionen, die produktive Investition vertritt, wird um 9,6% erhöht (dem anfänglichen Ziel von 5% gegenüber) und weist den größten Aufstieg auf, im Rahmen des vorigen Zehnjahreszeitraums.

Industrielle Produktion

Die industrielle Produktion weist einen Aufwärtstrend auf für ein drittes kontinuierliches Jahr mit einem sich beschleunigenden Tempo (+ 4,4%), während des Zeitraums Januar- November und dem entsprechenden Zeitraum von 2016 gegenüber, welcher einen Tempo von +2,5% aufweist.

Landwirtschaft

Der Bereich der Landwirtschaft ist ein Schlüsselsektor für die griechische Wirtschaft der, um 15,3% in den Exporten erhöht wird, innerhalb des Zeitraums 2014- 2017, was 17,5% des gesamten Exports entfällt.

Offenheit

Das Verhältnis der Exporten von Güter und Diensten dem Bruttoinlandsprodukt gegenüber, wird um 31,9 im Jahre 2017 erhöht. Das Verhältnis der Güterexporte den totalen Exporten gegenüber (Güter und Dienste) wird um 55,1% aus 50,1%, was ein Wandel signalisiert, aus einem Produktionsmodel, das sich auf die Dienstleistungen basiert, zu einem Produktionsmodel das, sich auf die Güter basiert, und zwar Industriegüter überzugehen.

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Entwicklungen in dem Arbeitsmarkt

  • Deutliche Senkung der Arbeitslosenquote auf 20,2% im dritten Trimester 2017, welche die niedrigste seit 2013 ist, als die Arbeitslosenquote auf 27,9% lag.
  • Senkung der Arbeitslosenquote der Jugendlichen, welche auf 42,9% in 2017 liegt, welche die niedrigste Quote der letzten 7 Jahren ist.
  • Nettoarbeitsplatzbeschaffung von 320.000 Arbeitsplätzen im Zeitraum 2015-2017, welche den größten Beschäftigungszuwachs in den letzten 10 Jahren zeigt.
  • Abhängige Beschäftigung weißt wieder in Februar positive Zahlen auf, da Neueinstellungen den Rücktritten an Zahl übertreffen, mit 16.628 mehreren Arbeitsstellen, laut ERGANI Informationssystem.

Fortschritt der Anpassung

Laut Euro Plus Monitor von 2017, welches vom Think Tank Lisbon Council herausgegeben wird, das seinem Sitz in Brüssel hat, steht Griechenland an erster Stelle des Fortschrittsindexes für Anpassung, eines Indexes der, den Fortschritt zeigt, den die Länder gemacht haben, bezüglich der finanziellen Anpassung und ist ein Index, der finanzielle Daten benutzt, welche unwiderlegbar sind. Der Index zeigt auch die Strukturreformen.

Noch konkreter gilt es, dass Griechenland:

  • Auf der ersten Stelle im Bereich finanzielle Anpassung steht (Größe und Qualität jeder Anpassung des Defizits, für Zinsenbezahlungen angepasst, ebenso wie zyklische und einzigartige Faktoren.
  • Erste Stelle was den Strukturreformen betrifft.
  • Vierte Stelle für die Anpassung der Auszahlungsbilanzen (Anstieg / Rückgang der Exporte in Bezug zu den Importen im Rahmen der Auszahlungsbilanzen).

  

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