Die Maßnahmen zur Folgenbewältigung der katastrophalen Brände in Attika und Korinth werden zügig fortgesetzt.
Das Bild, das sich momentan an den wichtigsten Brennpunkten, an welchen die Feuerwehrkräfte aktiv sind, abzeichnet, ist folgendes:

FEUEROPFER2

In der Gegend um Kineta ist das Feuer noch im Gange. Zur Löschung sind 228 Feuerwehrleute mit 114 Fahrzeugen und 56 Personen Fußtruppe, sowie 13 Fahrzeugen der Regionalen Selbstverwaltung (OTA), 10 Tankwagen und 5 Projektmaschinen vor Ort. Aus der Luft bemühen sich 13 Hubschrauber und 9 Flugzeuge.
- In der Region Kallitechnoupolis der Gemeinde Rafina/Pikermi, Attika, setzen sich 190 Feuerwehrleute mit 96 Fahrzeugen, 90 Personen Fußtruppe – 44 davon Freiwillige aus Zypern –, 10 Fahrzeugen der Regionalen Selbstverwaltung, 5 Projektmaschinen und einen Hubschrauber ein.
- In Zemenó von Korinthia sind 80 Feuerwehrleute mit 30 Fahrzeugen und 24 Personen Fußtruppe im Einsatz.
- Bei den Bränden von Attika setzen sich noch 64 Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen aus Zypern ein, ebenfalls im Einsatz sind zwei Flugzeuge aus Italien und Rumänien. Diese Kräfte wurden durch den Europäischen Katastrophenschutz aktiviert.

Zurzeit sind gemischte Patrouillen aus Feuerwehr, Heer und Freiwilligen zur Auffindung Vermisster unterwegs.
Ebenfalls in der Region Kineta und Rafina sind 195 Polizei-Patrouillen auf 24stündiger Basis und 39 gemischte Patrouillen von Polizei, Feuerwehr und Armee im Einsatz, wobei deren Gesamtzahl 525 Personen umfasst.

Bis heute Nachmittag um 18:00 Uhr war die Lage der Verletzen wie folgt:
- Insgesamt sind 60 Erwachsene und vier Kinder in ärztlicher Pflege, wobei 11 Erwachsene intubiert sind. Keines der Kinder schwebt in Lebensgefahr.

Gestern begannen die Begehungen der Ingenieure des Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr in den betroffenen Gebieten. Während des gestrigen Tages waren 188 und heute 320 Ingenieure in den Gemeinden Marathon, Rafina und Megara vor Ort, wo bislang 1992 Begehungen stattgefunden haben.

Die Regionalverwaltung Attika hat in Kooperation mit dem Ministerium für Infrastruktur und Verkehr über 125 vom Brand zerstörte Automobile entsorgt, um die gesperrten Straßen in Mati, Gemeinde Marathon, frei zu bekommen.

Die Gesundheitszentren in Nea Makri, in Rafina und in Spata funktionieren regulär, mit verstärktem medizinischen Personal und absoluter Unterstützung hinsichtlich Mittel und Sanitärmaterialien.

Gleichzeitig organisiert die 1. Gesundheitsregion mit dem Nationalen Koordinationszentrum für Gesundheit Auffangstationen mit Ärzten des Seuchenpräventionszentrums, den „Ärzten der Welt“ und den „Ärzten ohne Grenzen“, die Versorgungsdienste in den betroffenen Gebieten anbieten, während im Gesundheitszentrum Rafina pharmazeutisches, Sanitär- und anderes Material gesammelt wird.

Schließlich, erinnern wir daran, dass Bürger, die Sachspenden anbieten wollen, sich an die Hotline des Logistic-Zentrums der Regionalverwaltung Attika wenden können, die die Koordination für die Sammlung und die Verteilung von Erste-Hilfe-Artikeln an die Betroffenen der katastrophalen Brände übernommen hat. Die Hotline-Nummer lautet:  +30 210 481 9001.

Aufgrund der internationalen und der inländischen Solidaritätswelle, die unserem Land und den Betroffenen in den Regionen des östlichen und westlichen Attika entgegen strömt, hat die griechische Regierung die Öffnung eines Sonderkontos bei der Bank von Griechenland

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