Das 3. Griechisch-Deutsche Jugendforum, das vor wenigen Tagen in Köln stattfand, war das erste relevante Treffen nach der Unterzeichnung in der griechischen Hauptstadt der Vereinbarung über die griechisch-deutsche Jugendstiftung.

Es war das dritte aufeinanderfolgende Treffen des Griechisch-Deutschen Forums nach Bad Honnef im Jahr 2014 und nach Thessaloniki im Jahr 2017. Allerdings war das erste Mal, dass das Forum nach der Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen Griechenland und Deutschland stattfand, für die Errichtung einer Deutsch-Griechischen Jugendstiftung, die im Rahmen des Besuchs des deutschen Staatspräsidenten, Frank-Walter Steinmeier in Griechenland besiegelt wurde.

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Der offizielle Start des Jugendforums fand im historischen Rathaus von Köln statt. An der Veranstaltung nahmen die Bürgermeister der beiden Partnerstädte (Köln und Thessaloniki), Henriette Reker und Giánnis Boutáris, der Generalsekretär für Jugend, Pavsanias Papageorgiou und die Leiterin der Abteilung für Jugend und Kinder, Frau Bettina Bundszus-Cecere, teil. Die Bürgermeister Reker und Boutáris unterzeichenten sogar ein Kooperationsprotokoll mit spezifischen Zielen und Handlungsfeldern für Jugendliche.

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Jugendliche, Vertreter von Organisationen, von Institutionen, von Gesellschaftsverbänden, die sich auf die Jugend konzentrieren, sprachen drei Tage lang in der Metropole am Rhein über viele interessante Themen: Über griechisch-deutsche Austauschprogramme, über gemeinsame Aktionen, über formelle und informelle Bildung, aber auch über Freiwilligenarbeit, Zusammenarbeit im Bereich der Kunst, über Ereignisse, die mit der Geschichte zusammenhängen, über gegenseitiges Verständnis, über lokale Jugendpolitik, über das Verhältnis zwischen Staat, Gesellschaft und Bürgern u.v.a..

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Der Generalsekretär für Jugend (für die Neue Generation) Griechenlands, Pavsanias Papageorgiou sagte u.a. in seiner Rede, dass man bei der Gründung der Griechisch-Deutschen Jugendstiftung die aufrichtigen Ängste des griechischen Volkes, sowie die Anerkennung von deutscher Seite der historischen Verantwortung Deutschlands in den Mittelpunkt stellte. Das gemeinsame Ziel Griechenlands und Deutschlands ist ein Europa des Friedens, der Chancengleichheit für alle jungen Menschen und die Stärkung der europäischen Identität. Gleichzeitig ist aber notwendig, eine Mauer gegen die Ausdehnung des rechtsextremen Populismus zu errichten.

Archelaos P.

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