In der Namensfrage mit dem Nachbarland Griechenlands (UNO-Kurzbezeichnung: Ehemaliger Jugoslawischer Republik vom Mazedonien, FYROM) hat die griechische Volksvertretung (Voulí der Griechen) am vergangenen Wochenende für einen Kompromissvertag zwischen den beiden Ländern gestimmt. Demnach soll FYROM in Republik Nordmazedonien umbenannt werden.

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Damit endet eine große politische Differenz zwischen Griechenland und FYROM, die für fast 30 Jahre lang die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern beeinträchtigt hat. Im griechischen Parlament stimmten am vergangenen Freitag 153 von insgesamt 300 Abgeordneten für eine Lösung mit FYROM in der Namensfrage. Nach dieser Entwicklung kann sich jetzt die Tür für FYROM öffnen, was die Mitgliedschaft des Landes in der EU und in der NATO anbetrifft. Der neue Name des Landes soll „erga omnes“ gelten, dass heißt sowohl im Inneren des Landes, als auch für äußere Angelegenheiten.

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Die Entscheidung des Griechischen Parlaments hat seitens der internationalen Gemeinschaft viel Lob erhalten. Matthew Nimetz, der Sonderbeauftragte der UNO für die Lösung der Namensfrage, bezeichnete die Entscheidung des griechischen Parlaments als „historische Vereinbarung“. Sowohl der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, als auch der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, haben die Regierungschefs beider Länder gelobt. Auch Jean-Claude Juncker, der EU-Kommissionspräsident, Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, der Außenminister Deutschlands, Heiko Maas, sowie der Bundeskanzler Österreichs, Sebastian Kurz, haben die Vereinbarung zwischen Griechenland und FYROM begrüßt.

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