Die fast zwölfstündigen Beratungen der Eurogruppe mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zogen sich ohne eine endgültige Entscheidung über die Auszahlung der in Griechenland dringend erwarteten Kredittranche und die Nachhaltigkeit der Staatsverschuldung hin. Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker erklärte nach der Sitzung, dass Griechenland alle Auflagen der Geldgeber erfüllt habe.

Jedoch werden die Verhandlungen auf den 26. November vertagt, um einige „technische Überprüfungen“ zur Nachhaltigkeit der griechischen Verschuldung zu erledigen. Premierminister Antonis Samaras reagierte unmittelbar nach dem Ende der Sitzung: etwaige „technische Schwierigkeiten“ seien „keine Entschuldigung für Verzögerungen oder Unzulänglichkeiten“. 

Die Euro-Partner und der IWF müssten ihrer Verantwortung gegenüber Griechenland gerecht werden. „Vom Erfolg der Verhandlungen in den kommenden Tagen hängt nicht nur die Zukunft, sondern die Stabilität der gesamten Eurozone ab“, so Samaras. (So.K.).

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