Letzte Woche wurde ein vorläufiges Abkommen zwischen Hewlett Packard (HP), COSCO und TrainOSE bekannt gegeben. Die Vereinbarung sieht vor, dass HP Piräus als zentralen Knoten für den Vertrieb seiner Produkte in Zentraleuropa, Osteuropa, im Mittleren Osten, in Nordafrika, in den europäischen Mittelmeerländern und in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion nutzen wird. Von Piräus aus werden die Produkte entweder per Seeweg über das Terminal der COSCO oder per Schiene mit der TRAINOSE verteilt. Die Liefer- und Transportaktivitäten von HP belaufen sich auf 50 Mrd. Dollar, wovon sich der größte Teil auf Europa, Nordafrika und den Mittleren Osten bezieht. Bis jetzt war der Hafen von Rotterdam die Eingangspforte in Europa für HP-Produkte. 

Das Abkommen wird endgültig im Dezember 2012 in Kraft treten. Laut dem Minister für Seefahrt, Kostis Mousouroulis, wird mit einem Anstieg der Umsätze des Hafens von Piräus von bis zu 50 Prozent gerechnet. Premierminister Antonis Samaras verwies auf die Vereinbarung als „Vertrauensvotum für Griechenland“ in seiner Anstrengung, das Wachstum der Wirtschaft anzuregen. Inzwischen kündigte der Konsumgüterkonzern Unilever eine Investitionsinitiative an. Im kommenden Jahr wird Unilever rund 110 Waschmittel-, Pflege- und Hygieneprodukte in Griechenland fertigen. Bisher wurden die Produkte in Frankreich, Spanien und Deutschland hergestellt. Dank der Verlagerung werden mehrere Arbeitsplätze geschaffen. Entwicklungsminister Kostis Hatzidakis begrüßte die Initiative. Multinationale Unternehmen beginnen, Griechenland als einen zunehmend attraktiven Investitionsort zu betrachten, betonte Yiannos Grammatidis, Präsident der American-Hellenic Chamber of Commerce. (So.K.).

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