Griechenland muss alle Forderungen für die fiskalische Anpassung des Programms bis zum 18. Oktober in der Praxis umsetzen. So lautete das Ergebnis des Treffens der Eurogruppe in Luxemburg. Die Umsetzung der vereinbarten Forderungen gilt als Bedingung für die Auszahlung der nächsten Tranche im Rahmen des EU/IWF Rettungspakets. Auf einer Pressekonferenz nach dem Treffen bestätigten Eurogruppe-Chef Jean-Claude Juncker und die Chefin des IWF Christine Lagarde die „erheblichen Fortschritte“, die Griechenland innerhalb kurzer Zeit gemacht hat. Juncker sagte, er sei von der Leistung der griechischen Regierung und der Drei-Parteien-Regierungskoalition besonders beeindruckt. Gefragt, ob die nächste Tranche in Höhe von 31,5 Milliarden Euro in eine einmalige Tranche ausgezahlt werden kann, sagte IWF-Chefin Lagarde, es sei noch zu früh, um darauf eine konkrete Antwort zu geben. 

Der griechische Finanzminister, Yannis Stournaras, äußerte sich zufrieden mit den positiven Kommentaren über die Leistung Griechenlands zur Bewältigung der Krise. Stournaras bestand jedoch darauf, dass die Fortschritte in Griechenland von allen Ländern der Eurozone akzeptiert werden sollten, da während der Sitzung einige Länder den falschen Eindruck vermittelten, dass die Zahl der Beamten in Griechenland gestiegen ist. Bezüglich der Sparmaßnahmen für die Jahre 2012-2014 betonte er, dass 84 Prozent der Maßnahmen die Senkung der Ausgaben betrifft. Der Finanzminister sagte weiter, dass die Finanzierungslücke aus einer eventuellen Verlängerung des griechischen Programms in geschätzter Höhe von 12 Mrd. Euro, die hinzu addiert würden, durch „technische Lösungen“ erzielt werden könnten, ohne zusätzliche Mittel aus den Mitgliedsstaaten der Eurozone zu fordern. (Arch.Pn.)

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