Die Insel Ikaria liegt im östlichen Teil des Ägäischen Meeres. Sie ist ca. 250 Quadratkilometer groß, hat ungefähr 8.000 Einwohner und ist nicht weit entfernt von der Insel Samos. Die Hauptstadt der Insel und ihr großer Hafen ist Agios Kýrikos.

Der Name der Insel stammt aus der griechischen Mythologie. Ikarus, war der Sohn von Daedalus. Der Sage nach soll Ikarus Flügel benutzt haben, die sein Vater gebaut hat. So ist er von Kreta geflohen, in dem er diese Flügel benutzte, um zu fliegen. Nach einigen hundert Kilometern Flug ist er der Sonne zu nahe gekommen. Durch die Sonnenwärme ist das Wachs an den Flügeln geschmolzen. So ist er in das Meer gestürzt und ertrunken. Das ist vor der Insel Ikaria passiert. So hat dann die Insel seinen Namen erhalten.

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Man muss betonen, dass heute die Insel für die ältesten Menschen Europas, nämlich für die unglaublich lange Lebenserwartung ihrer Bewohner bekannt ist. Wie schon in der Antike, ist sie auch für ihre herrlichen Thermal- bzw. Heilquellen berühmt. Sie befinden sich am Kurort Therma, nicht weit von der Hauptstadt der Insel entfernt. Das Heilbadwasser enthält Schwefel und Radium, ist über 50 Grad Celsius warm und soll der Heilung verschiedener Allergien, Rheuma und Lungenkrankheiten helfen.

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Ikaria hat eine Landschaft von Bergen um die 1.000 m. ist von Schluchten und Tälern durchzogen, besitzt aber auch herrliche Strände mit glasklarem Meereswasser. Die Bewohner leben im Einklang mit der Natur, in entspannter Gelassenheit, sind freundlich und höflich und pflegen ihre Traditionen. Vor allem im Frühling können die Wanderfreunde großen Spaß haben, wenn sie durch eine blühende und duftende Pflanzenwelt wandern.

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In der Hauptstadt der Insel, Agios Kýrikos, findet der Besucher oder Tourist viele Restaurants, bzw. Tavernen, aber auch Hotels, Privatzimmer und Ferienwohnungen. Hotels gibt es auch in der Nähe der Thermalquellen. In Agios Kýrikos sieht man ein seltenes Architektur-Phänomen, die sogenannten Piraten-Refugien. Sie stammen aus dem Zeitalter um 1700. In dieser Zeitperiode lebten die Einwohner der Insel in ständiger Angst, denn die Piraten machten oft Überfälle in dieser Meeresregion. So bauten die Ikarier Häuser ohne Fenster, die von großen Felsbrocken getarnt wurden. Im Museum der Hauptstadt kann man auch die antiken Funde der Insel bewundern. Bei einer Erkundungstour auf der Insel sieht man ständig Klöster und kleine Kirchen, archäologische Stätten, sowie schöne Strände und versteckte Buchten, wo man sich entspannen und die Natur in vollen Zügen genießen kann.

Archelaos P.

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