Aus dem Badischen Landesmuseum in Karlsruhe kehrten eine kykladische weibliche Marmorfigur in Höhe von knapp 90cm, und ein Gerät in Form einer Bratpfanne nach Athen zurück.
Die Übergabezeremonie dazu fand am Freitag den 6.6 im Archäologischen Nationalmuseum statt. Die Teilnehmer an der Veranstaltung waren Vertreter der Bundesregierung sowie Mitglieder des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe, das nach jahrelangen Verhandlungen beschloss, zwei Antiquitäten zurückzugeben, als sich herausstellte, dass sie illegal aus Griechenland exportiert wurden. Die Rückführung von Altertümern aus der frühen kykladischen Periode, die wir heute feiern, sei ein Erfolg für Griechenland und Deutschland.

Ein Sieg der echten Wahrnehmung von Kultur als ein zusammenhängender Bund der modernen Gesellschaften, als ein Bestandteil der nicht trenne, sondern die Menschen verbinde, so sagte der ehemalige Kulturminister Herr Panos Panagiotopoulos. Das Land Baden-Württemberg wendet alle Entscheidungen gegen den Schwarzhandel mit Antiquitäten an und teilt die Auffassung, dass jede Antiquität, deren legale Herkunft nicht nachgewiesen sei, zurückgegeben werden müsste.
Sogar der Zweifel wirke für das Objekt, sagte Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Baden-Württemberg Herr Jürgen Walter.