Außenminister Dimitris Avramopoulos lehnte neulich einen Vorschlag seines türkischen Amtskollegen, Ahmet Davutoglu, über eine vierseitige Konferenz zum langwierigen Zypernproblem ab.

„Ein solcher Vorschlag widerspreche dem grundlegenden und unveräußerlichen Prinzip der Unabhängigkeit, der Souveränität und der territorialen Integrität der Republik Zypern“, hieß es vom griechischen Außenministerium.

Diese Ablehnung wurde in einem Antwortschreiben von Minister Avramopoulos an Davutoglu zum Ausdruck gebracht.

Der Außenminister Griechenlands rief weiterhin seinen türkischen Amtskollegen auf, mit Taten zu zeigen, dass die Türkei die UN-Resolutionen zu Zypern achtet und umsetzt, nämlich die Rückkehr aller Vertriebenen Zypern in die Heimat ihrer Vorfahren, den sofortigen Rückzug aller ausländischen Streitkräfte von der Insel, sowie die Beendigung jeder ausländischen Einmischung in zypriotische Angelegenheiten.

Er fügte hinzu, es sei falsch, die momentane wirtschaftliche Schwäche von Zypern als politisches Kriterium zu nutzen, denn niemand sei in der Lage zu wissen, ob und wann die gegenwärtige Wirtschaftskrise an die Tür eines anderen Landes klopfen werde.

In Bezug auf die Ausbeutung von Öl- und Gasreserven in den Gewässern südlich von Zypern, bemerkte Avramopoulos in seinem Brief an Davutoglu, es verstehe sich von selbst, dass in einem wiedervereinigten Zypern, die Ausbeutung von natürlichen Ressourcen zum Wohle aller seiner Bürger sein werde. (Arch. Pn.)



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