Premierminister Antonis Samaras hielt sich am Montag in Istanbul auf, um an der zweiten Sitzung des griechisch-türkischen Hohen Kooperationsrates teilzunehmen.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz nach dem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan sprach Samaras von einem „guten Tag für die griechisch-türkischen Beziehungen“.

Er fügte jedoch hinzu, dass eine gute Beziehung auf den gegenseitigen Respekt, den Schutz der nationalen Souveränität und die Achtung des Völkerrechts beruhen sollte.

Erdogan äußerte seine Zuversicht, dass „die konstruktive Atmosphäre zwischen unseren Ländern, das gegenseitige Verständnis und die gute Nachbarschaft“ die bilateralen Beziehungen weiter stärken werden.

Im Rahmen des Kooperationsrates wurden 25 Abkommen und Absichtserklärungen unterzeichnet. Griechenland und die Türkei wollen die Kooperation in den Bereichen Tourismus, Justiz, Kultur, Gesundheit, illegale Einwanderung, Seefahrt, Landwirtschaft und Sport stärken. In seiner Ansprache vor dem Kooperationsrat unterstrich Samaras den Anstieg der griechischen Investitionen in der Türkei.

Für die Unternehmen aus beiden Ländern bestehe ein großes Potenzial, ihre Geschäfte auf andere Märkte zu erweitern:
„Die Durchführung gemeinsamer Geschäftsprojekte auf dem Balkan, in den Ländern der Schwarzmeerwirtschaftskooperation und in Zentralasien würde zusätzliches Wachstum bringen und den Handel sowie die wirtschaftlichen Beziehungen auf bilateraler und multilateraler Ebene fördern“.

Der Premier wurde auch vom Ökumenischen Patriarch Bartholomäus empfangen. Bartholomäus lobte die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. (So.K.).


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