Über 85 Prozent der Aktionäre der EFG Eurobank stimmten letzte Woche für die Aktientausch-Übernahme durch die National Bank of Greece (NBG) zu. Die National Bank hatte 58 neue Aktien je 100 Eurobank-Aktien angeboten. Bis zum Abschluss der rechtlichen Fusion wird die EFG Eurobank als Tochtergesellschaft der National Bank Gruppe geführt.
Das neue Institut wird über Vermögenswerte in Höhe von 174,2 Mrd. Euro, ein Kreditportfolio mit einem Volumen von 113 Mrd. Euro und Einlagen von 84,6 Mrd. Euro verfügen.

Die Fusion soll Einsparungen in Höhe von 570 bis 630 Mio. Euro pro Jahr durch eine Rationalisierung des Filialnetzes in Griechenland und Südosteuropa ermöglichen. Neben Griechenland ist das Geldinstitut in der Türkei, Rumänien und Serbien vertreten. In einer Presseerklärung betonte der Chef der NBG, Alexandros Tourkolias, dass die zwei Banken „mit vereinten Kräften die größte Bankengruppe des Landes gebildet haben“. Diese werde in der Lage sein, erfolgreich den Herausforderungen im griechischen Finanzsystem gerecht zu werden. (So.K.).