• Berge in Griechenland: Olymp, „Der Berg der Götter“
Griechenland ist ein gebirgiges Land mit mehr als 300 größeren oder kleineren Bergen. Die griechischen Berge sind für ihre Vielfalt, seltenen Landschaften und einzigartigen Wälder bekannt. Einige von ihnen gehören zu den ältesten natürlich bewaldeten Flächen in Europa. Aufgrund der unübertrefflichen reichen Flora und Fauna gibt es viele geschützte Nationalparks. Es handelt sich um ideale Urlaubsziele auch für diejenigen, die Winteraktivitäten in den Bergen genießen wollen.
 
Der Olymp ist das höchste Bergmassiv Griechenlands. Er liegt in Makedonien in der Nähe der Stadt Litochoro, die auch als „ das Tor zum Olymp“ bekannt ist. Die höchsten Gipfel sind Mytikas (2918,8 m), Skolio (2.911 m), Stefani (2.909 m) und Skala (2.866 m). Für keinen anderen europäischen Berg gibt es so viele Mythen und Legenden. 
 
In der griechischen Mythologie ist der Olymp der Berg der Götter, wo sie von Licht umstrahlt wohnen. Bewohnt von Göttern, Halbgöttern, Abkömmlingen der Götter und ihren Dienern, diente der Olymp als ein spiritueller Platz. Da die Musen in Verbindung mit den bewaldeten Hängen des Götterbergs gebracht wurden, war der Olymp schon seit der Zeit des alten Griechentums das Ziel von Sängern und Dichtern. 
 
Das Bergmassiv weist eine besondere Flora und Fauna auf. Deshalb ist es schon seit 1938 Nationalpark und wurde 1981 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Die Fauna des Olymps umfasst eine Vielfalt an seltenen und bedrohten Arten, wie Säugetiere und Vögel. Viele von ihnen sind selten und unterliegen dem nationalen Tierschutzgesetz. Die Höhe und die einfache Zugänglichkeit des wunderschönen Berges faszinieren viele Besucher aus aller Welt, die ihn besteigen möchten.


Der angenehmste Wanderweg ist der europäische Wanderweg E4, der zunächst durch den Hochwald führt. Außerdem gibt es den griechischen Wanderweg O2. Es gibt mehrere Bergsteigerwege und Berghütten für Wanderer. Besonders geeignet sind die Monate von Ende Mai bis Anfang Oktober, da die Hütten in der Nähe der Gipfel geöffnet sind und das Wetter den Aufstieg erlaubt. Man sollte aber auf keinen Fall den Berg unterschätzen. Nur erfahrene Bergsteiger können ihn im Winter besteigen.


 
 Die Haupthütte des Olymps ist „Spilios Agapitos“, auf 2.100 m Höhe. Andere Hütten sind „Vrysopoules“, „Christos Kakalos“, „Stavros“ und Josos Apostolidis“. Alle bieten Wasser, Strom und Heizung. Zum Schluss sollte man die zwei Schutzhütten erwähnen, „Sankt Anton“ auf 2.818 m und „Das Häuschen des kleinen Christus“, auf 2.410 m Höhe. Letzteres befindet sich am Wanderweg E4 und dient nur zum Schutz vor Unwettern. (V.Spyr)

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