Das neue Innovationszentrum in Ioannina wurde am 4. Februar 2026 von der Ministerin für Bildung, Religionsangelegenheiten und Sport, Sofia Zacharaki, eingeweiht. Am Nachmittag besuchte auch Premierminister Kyriakos Mitsotakis den modernen Bildungsknotenpunkt..

Das Innovationszentrum Epirus ist in der Grundschule Kato Marmaron in Ioannina untergebracht und Teil eines landesweiten Netzwerks von 13 Innovationszentren, die in jeder regionalen Bildungsdirektion des Landes eingerichtet werden und wissenschaftlich sowie pädagogisch vom Institut für Computertechnologie und Veröffentlichungen (ITYE) „Diophantos“ unterstützt werden.


In ihrer Rede betonte die Ministerin für Bildung, Religionsangelegenheiten und Sport, Sofia Zacharaki, dass das Innovationszentrum Epirus ein echter Knotenpunkt für Lernen, Zusammenarbeit und Koordination sei, der der Schule von morgen diene. Sie fuhr fort:
‚Wir befinden uns heute hier in Ioannina im zweiten Innovationszentrum, das wir außerhalb Athens einweihen – im Rahmen der Zusammenarbeit des Bildungsministeriums mit dem Institut für Computertechnologie und Veröffentlichungen (ITYE) „Diophantos“ und mit Finanzierung aus dem Wiederaufbaufonds. Dies ist eine bedeutende Chance für alle Kinder, unabhängig davon, wo sie leben oder zur Schule gehen, gleichberechtigten Zugang zu hochwertigen Lernerfahrungen zu erhalten.
In diesem Zentrum werden die Schülerinnen und Schüler durch Anwendungen der erweiterten Realität, Robotik und moderner technologischer Werkzeuge mit Technologie und Wissenschaft in Kontakt kommen und zugleich wichtige Einblicke in verschiedene wissenschaftliche und berufliche Fachrichtungen gewinnen. Ihre Lehrkräfte – Technologen, Physiker, Chemiker und weitere Fachkräfte – werden die Möglichkeit haben, sie mithilfe von Unterrichtsszenarien vorzubereiten und nach der Rückkehr in die Schule das hier Erarbeitete praktisch umzusetzen.
Ich freue mich besonders, dass die Institution der Innovationszentren gestärkt wird, und danke der Gemeinde herzlich für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, der regionalen Bildungsdirektion sowie allen Bildungsakteuren, die zur Etablierung dieser neuen Einrichtung beitragen. Ich bekräftige unsere konsequente Ausrichtung auf die Erweiterung der Chancen und die Chancengleichheit für alle Kinder in jeder Region des Landes“.

Das Innovationszentrum Epirus ist mit europäischen Netzwerken (Innovative Labs, Future Labs) verbunden und verfügt über fünf moderne und flexible Lernräume: Extended Reality (XR), Internet der Dinge (IoT), Robotik, Konstruktion sowie kollaboratives und interaktives Lernen. Seine Infrastruktur unterstützt Aktivitäten in den Bereichen MINT, Robotik, Künstliche Intelligenz, grüne Entwicklung und aufstrebende Technologien, mit einem Schwerpunkt auf erfahrungsbasiertem und kooperativem Lernen.

Während der Einweihungsfeier hatten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Bildungsakteure die Gelegenheit, aktiv zu interagieren und mit modernen technologischen Anwendungen zu experimentieren – im Rahmen praxisnaher und kooperativer Aktivitäten, die die pädagogische Ausrichtung des Zentrums hervorheben.

Das Innovationszentrum Epirus fungiert als Modell öffentlicher Bildungsinnovation, in dem Technologie in ein klares pädagogisches, soziales und demokratisches Konzept eingebettet ist – mit dem Ziel, aktive, kritisch denkende und verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger zu fördern.
Es wird darauf hingewiesen, dass die zentrale Koordinierungsstruktur in Athen sowie das Innovationszentrum Mittelgriechenlands in Ypati (Regionalbezirk Fthiotida) bereits ihren Betrieb aufgenommen haben.

Der Betrieb der Innovationszentren erfolgt im Rahmen des Nationalen Aufbau- und Resilienzplans „Griechenland 2.0“ und wird von der Europäischen Union (NextGenerationEU) finanziert.

Quelle, Fotos: https://www.minedu.gov.gr/news/64002-04-02-26-to-neo-kentro-kainotomias-sta-ioannina-egkainiase-to-mesimeri-i-ypourgos-paideias-sofia-zaxaraki-ton-sygxrono-ekpaideftiko-komvo-episkeftike-kai-prothypourgos-kyriakos-mitsotakis

(PS)