Der Minister für Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Infrastruktur, Verkehr und Netzwerke, Kostis Chatzidakis, hat neulich die deutsche Hauptstadt besucht. Begleitet wurde er vom stellvertretenden Minister Notis Mitarakis. In Berlin trafen sie sich mit dem Vizekanzler und Wirtschaftsminister, Philipp Rösler, dem stellvertretenden Arbeitsminister und Sonderbeauftragten für Griechenland, Hans-Joachim Fuchtel, sowie mit Vertretern des Bundesverbandes der Deutschen Industrie- und Handelskammer und wirtschaftlichen Beratern von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nach ihrem Treffen sagte Rösler, die Hindernisse für Investitionen in Griechenland seien aufgehoben. „Die Hindernisse waren die Mängel an Reformen. Diese Hindernisse bestehen nicht mehr“ unterstrich Rösler und drückte seinen Respekt aus für die Opfer, die das griechische Volk erbracht hat.

Ferner erörterten sie auch die Einrichtung eines griechischen Investmentfonds, nach dem Vorbild der deutschen Investmentbank KfW, mit dem Ziel, kleine und mittelständische Unternehmen vor Liquiditätsproblemen zu unterstützen. In einem Interview mit der Zeitung „Handelsblatt“ bekräftigte Chatzidakis, dass in der heutigen Zeit die oberste Priorität Griechenlands ist, die Realwirtschaft des Landes zu unterstützen. Die größte Sorge der griechischen Regierung sei die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, der wachsenden Armut und die Unterstützung der schwächsten gesellschaftlichen Gruppen. (Arch.Pn.).
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