Schnappschüsse vom Alltag der griechischen Einwanderer der 60er Jahre in Delmenhorst (Niedersachsen), die sie selbst fotografiert hatten, werden bis dem 6. März in einer Ausstellung mit dem Titel „Die Einwanderung damals…“ präsentiert. Die Ausstellung findet in der Tellogleio-Kunststiftung der Aristoteles- Universität Thessaloniki in Zusammenarbeit mit dem Griechisch-Deutschen Verein „Dialogos“ statt. Die Ausstellungsstücke können nicht als qualitative Kunstfotos bezeichnet werden; trotzdem stellen sie den authentischen Rahmen des Lebens der Griechen in Deutschland dar.

  

 
Darunter kann der Besucher Szenen vom Alltag der Einwanderer, von der Arbeit in der Fabrik, den Alltagsschwierigkeiten in der neuen Heimat, den Urlaubsreisen nach Griechenland und dem Leben in der griechischen Gemeinschaft betrachten. Der stellvertretende Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Thessaloniki Klaus Bormann unterstrich, dass die Einwanderung ein aktuelles Thema für Griechenland sei. In dieser Hinsicht äußerte er seine Freude, dass Griechen eine Arbeitsstelle in Deutschland bekommen können. Die griechischen Einwanderer der 60er Jahre wurden erfolgreich in die deutsche Gesellschaft integriert, hätten aber auch geschafft, ihre Identität zu erhalten. (Hel.P.). 

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